Makrobiotische Ernährung

Makrobiotische Ernährung

Makrobiotische ErnährungMakrobiotik ist eine Lebensweise aus der Antike mit dem Ziel ein langes und vor allem gesundes Leben zu führen. Was Makrobiotik im heutigen Zeitalter angeht, so wurde diese von einem japanischen Philosoph und Nachfahren von Samurai begründet, Georges Ohsawa. Bei der Makrobiotik geht es um asiatische Traditionen und taoistische Anhalte die sich vorwiegend auf die Ernährung, sowie auf bestimmte Lebensweisen basieren. Im deutschen Sprachraum wurde der Begriff Makrobiotik erstmals 1796 durch den deutschen Arzt und Volkserzieher Christoph W. Hufeland bekannt.


Was darf man bei der makrobiotischen Ernährung überhaupt essen?

Die makrobiotische Ernährung besteht hauptsächlich aus reinem Getreide, also unverarbeitet, aus Algen, einige Gemüsesorten, sowie auch aus etwas Fisch. Sie ist also vorwiegend vegetarisch. Was das Getreide angeht, so wird bei der makrobiotischen Ernährung Naturreis empfohlen, Hülsenfrüchte, gekochtes Gemüse, Meeresalgen und Kochsalz. Erstaunlicherweise werden bei diesem Ernährungskonzept nur geringe Mengen an Flüssigkeit befürwortet.
Verboten sind bei der makrobiotischen Ernährung Kaffee und Zucker, Süßstoff, Früchte, Milchprodukte und Kräuter. Auch Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika, Kartoffeln, Spargel, Avocados sollte man meiden.
Im Prinzip ist die makrobiotische Ernährung ballaststoffreich und im Vergleich zu anderen Diäten sehr fettarm. Auf dem makrobiotischen Ernährungsplan stehen also Naturreis, Buchweizen, Weizen, Hirse, Roggen und Mais, Algen, Bohnen, Nüsse, Samen und Weißfisch.

Was bringt diese Ernährung?

MakrobiotikDie makrobiotische Ernährung ist strikt, allerdings wird sie beispielsweise als Prävention von Krebs und anderen Krankheiten empfohlen. Es geht dabei im Prinzip nur darum, Giftstoffe in Lebensmitteln zu vermeiden und sich einfach zu ernähren. Die Nahrungsmittel werden bei der makrobiotischen Ernährung in Yin und Yang aufgegliedert, also die Gegensätze die sich nicht nur ergänzen, sondern auch anziehen. Beim Yin geht es um die Kraft die sich ausdehnt, laut der Lehre der Zen-Buddisten steht Yin für Zucker, Kalium und auch für Früchte. Yin steht für sauer. Yang im Gegensatz wird als basisch eingestuft und steht für Getreide, Natrium und für Salz. Die genaue Aufteilung der Lebensmittel ist vor allem für Neulinge der asiatischen Philosophie sehr schwer. In den 70 und 80er Jahren wurde die makrobiotische Ernährung durch einen anderen Japaner, Mishio Kushi, den westlichen Gepflogenheiten angepasst. Starke Anhänger der makrobiotischen Ernährung sind übrigens Gwyneth Paltrow und Madonna.

Die mikrobiotische Ernährung ist eine Methode um gesunder und angeblich auch um länger zu leben. Fest steht auf jeden Fall, dass man durch die entsprechende Ernährung Krankheiten vorbeugen und sogar heilen kann. Diese Ernährungsform ist für extrem gesundheitsbewusste Menschen, die sich an den asiatischen Lebens- und Denkformen halten möchten.

Wissenswertes über Makrobiotik

Der Großteil der bei der makrobiotischen Ernährung erlaubten Lebensmittel wird durch einfaches Dämpfen oder Kochen zubereitet. Auch kurzes Braten ist erlaubt. Nahrungsergänzungsmittel sind in der Regel nicht erlaubt, weshalb bei dieser strengen Ernährungsform Mangelerscheinungen auftreten können. Ein besonderes Merkmal der makrobiotischen Ernährung ist, dass man das Essen langsam und bewusst kauen soll um den Stoffwechsel zu fördern und das Bewusstsein über eine gesunde Lebensweise zu unterstützen.

Die Gerichte werden mit natürlichen Materialien hergestellt, d.h., die Küchenutensilien sollten vorwiegend aus Holz oder aus Glas bestehen. Auch sollten die erlaubten Lebensmittel frisch und aus biologischem Anbau sein und wenn möglich auch nicht weiterverarbeitet, also in seinem originalen Zustand sein.

Fazit

Für eine makrobiotische Ernährung einkaufenSicherlich ist die makrobiotische Ernährung auf kurze Zeit gesund, auch bei Krankheitsfällen zeigt sie sicherlich eine deutliche Wirkung. Ansonsten sollte man unbedingt auf eine ausreichende Vitaminzufuhr achten, sowie auf lebenswichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Eisen, Kalzium und auch Jod. Die ursprüngliche makrobiotische Ernährung ist übrigens in den Vereinigten Staaten verboten. Ansonsten sind frische Gerichte aus biologischem Anbau sicherlich sehr gesund, vor allem wenn auf die meist schädlichen Zusatzstoffe verzichtet wird. Die erlaubten Getreideprodukte, also brauner Reis, Gemüse, Samen und Algen versorgen den menschlichen Organismus mit vielen Ballaststoffen und auch mit Kohlenhydraten. Gesund ist natürlich auch das Verzichten auf Zucker und andere Genussmittel.


Bilderquelle: freedigitalphotos.net
Autoren (von oben nach unten): nuchylee, hyena reality, Ambro

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