Fibromyalgie Ernährung

Fibromyalgie Ernährung

Fibromyalgie ErnährungMenschen, die an Fibromyalgie leiden, suchen oft verzweifelt nach einer Möglichkeit die Symptome zu lindern. Eine dieser Möglichkeiten ist bei Fibromyalgie Ernährung anzupassen. Die Umstellung des Speiseplans kann zumindest eine teilweise Linderung einiger Symptome herbeiführen.
Zwar sind Schmerzen über die Ernährung schwer beeinflussbar aber zwei der anderen Symptome können dadurch gelindert werden. Es handelt sich um die Kaumuskulatur und den Verdauungstrakt. Beide sind in der Regel bei Fibromyalgie betroffen. Ob dies nun Symptome der Krankheit sind oder teilweise auf die Medikamente zurückzuführen ist, ist nicht völlig klar. Aber eine Fibromyalgie Ernährung kann hier auf jeden Fall lindernd wirken.

Was ist Fibromyalgie?

Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung der Muskeln mit Begleitsymptomen wie Schwellungen, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche und mehr. Früher war Fibromyalgie unter dem Namen „Generalisierte Tendomyopathie” bekannt.
Da diese Erkrankung nicht heilbar ist, kann man leider nur die Symptome behandeln. Dies resultiert oft in der Einnahme von vielen verschiedenen Medikamenten gegen die Symptome. Zusätzlich müssen in manchen Fällen Medikamente gegen Nebenwirkungen genommen werden. Davon abgesehen, dass eine Gewöhnung stattfindet und die Dosierung nach und nach erhöht werden muss, ist es oft eine Last so viel Medizin nehmen zu müssen. Ausflüge oder Reisen verlieren hier sehr ihren Reiz. Der Alltag dreht sich irgendwann nur noch um die Erkrankung und Medikamente.
Hier kann eine Fibromyalgie Ernährung helfen.



Was ist „Fibromyalgie Ernährung“?

Die Fibromyalgie Ernährung ist auf Fibromyalgiepatienten angepasst.
Da sich diese Erkrankung unter anderem stark auf den Verdauungstrakt und die Kaumuskulatur auswirkt, wird mit der Fibromyalgie Ernährung eine gut bekömmliche und leicht kaubare Kost angestrebt.

Was darf gegessen werden?

Gemüse und Rohkost bei FibromyalgieFast Food, Fertigprodukte und Süßigkeiten sollten bei der Fibromyalgie Ernährung nicht mehr konsumiert werden.
Im Vordergrund steht die Art der Ernährung, auf die sich der menschliche Körper im Laufe der Evolution perfekt angepasst hat. Somit sollen viel Rohkost, Gemüse, Nüsse und Vollkornprodukte verzehrt werden. Fleisch rückt etwas in den Hintergrund und wird nur noch zwei bis drei Mal pro Woche serviert.

Sie müssen jedoch nicht komplett auf das Kochen verzichten. Integrieren Sie einfach mehr Gemüse in Ihre Mahlzeiten.
Ein wichtiger Punkt für die Zubereitung der Speisen ist, kein oder nur wenig Fett zur Zubereitung zu verwenden. Hierzu zählen auch Öle. Wenn Sie anbraten möchten, so verwenden Sie eine Teflonpfanne um ein Anbrennen zu vermeiden, anstatt das Essen auf einer Ölschicht schwimmen zu lassen.

Das Kauen und die Verdauung erleichtern: Für die Fibromyalgie Ernährung wird empfohlen viel zu kochen und zu dünsten, weil die Nahrung dadurch etwas weicher wird und keine schwer kaubaren Krusten bildet. Für die Nahrungsaufnahme lohnt es sich durchaus, gekochte Nahrung zu pürieren. Rohkost kann geraspelt oder sehr fein geschnitten werden. Manche Obstsorten sind besonders weich und daher sehr empfehlenswert. Unter anderem zählen hierzu Bananen, Trauben und Beeren. Auch sehr reife Honigmelonen oder Ananas sind leicht kaubar und sehr lecker.

Gut für die Verdauung sind Äpfel, diese können Sie entweder fein reiben oder sie kochen ein Kompott aus ihnen. Wählen Sie weiche Brotsorten und toasten nicht, damit Sie sich selbst das Kauen erleichtern.

Würzen: Versuchen Sie außerdem schonend zu würzen, nicht zu scharf, zu salzig oder zu süß. Auch fertige Gewürzmischungen sollten vermieden werden. Wenn Sie eine Nachspeise zubereiten, verwenden Sie nicht mehr Zucker, als Sie Salz in einer vergleichbaren Menge, einer normalen Malzeit, verwenden würden.
Gehen Sie Ketchup aus dem Weg, denn in Ketchup ist viel Zucker. In manchen Ketchupsorten ist so viel Zucker wie in Speiseeis enthalten.

Beispielgericht für einen Fibromyalgie Ernährungsplan

Hier ist ein Gericht, das sehr leicht nachzukochen ist und perfekt in eine Fibromyalgie Ernährung passt.

Überbackener Blumenkohl

Zutaten:

  • 1 Blumenkohl
  • Fettreduzierter Käse (Gouda und Edammer sind gut geeignet)
  • Reis
  • Zutaten für eine beliebige Soße

Zubereitung:
Kochen Sie den Blumenkohl, bis er weich ist. Kochen Sie auch den Reis.
Geben Sie den Blumenkohl in eine Bratenform und verteilen den Käse gerieben oder in Scheiben darauf.
Backen Sie den Blumenkohl bei mittlerer Hitze, bis der Käse gut zerlaufen ist.
Während der Blumenkohl im Ofen ist, bereiten Sie eine Soße Ihrer Wahl zu.
Servieren Sie den gebackenen Blumenkohl mit der Soße auf einem Reisbett.
Tipp: Wenn Sie Reis nicht gerne mögen, schmeckt dieses Gericht auch mit Kartoffeln.
Als Beilage passen Salate oder Fisch sehr gut zu dieser Malzeit.


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Autoren (von oben nach unten): -Marcus-, rakratchada torsap,

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