Ernährung bei Bluthochdruck

Ernährung bei Bluthochdruck

Ernährung bei BluthochdruckMit der Diagnose “Bluthochdruck” geht oft nur wenig Wissen einher. Der Arzt wird meistens einige Ursachen für Bluthochdruck nennen und dann ein Medikament verschreiben.
So weiß der Patient, dass Übergewicht, Alkohol, Nikotin und Stress Ursachen für Bluthochdruck sein können. Jedoch wird gerne die Ernährung bei Bluthochdruck unter den Tisch gekehrt. Warum? Es ist ein unbequemes Thema. Wer lässt sich schon gerne in seine Ernährung hineinreden? Wer sich falsch ernährt, läuft jedoch Gefahr an Bluthochdruck zu erkranken. Auch die Spätfolgen und Begleiterscheinungen können sehr extrem sein. Hierzu zählen: Diabetes, Nierenversagen, Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzmuskelschwäche und Augenschäden. Und all das unter anderem durch das Essen. Unterschätzen Sie also nicht die Wirkung von Ernährung bei Bluthochdruck.



Symptome von Bluthochdruck

Es gibt Menschen, die beschwerdefrei leben und trotzdem Bluthochdruck haben. Trotzdem gibt es ein paar Symptome, die evtl. auf einen zu hohen Blutdruck hinweisen können:

  • Anhaltende Kopfschmerzen
  • Ein Druckgefühl im Kopf
  • Häufiges Schwindelgefühl
  • Herzschmerzen bei Belastung
  • Atemnot bei Belastung

Wenn Sie vermuten, Bluthochdruck zu haben, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Hausarzt aufsuchen. Der Arzt oder ein Arzthelfer kann Ihren Blutdruck messen und diesen auch regelmäßig kontrollieren. Sollte der Arzt direkt Medikamente verschreiben, so fragen Sie ihn ruhig ob denn auch über die Ernährung bei Bluthochdruck eine Verbesserung der Werte möglich ist.

Die Ernährung und ihre Tücken bei Bluthochdruck

Gemüse bei BluthochdruckWer sehr viel Kochsalz mit seiner Nahrung verzehrt, fördert Bluthochdruck. Auch hoher Konsum von Alkohol ist ein unterschätzter Faktor bei Bluthochdruck.
Auch wer viel abgepackte Wurst, Fertiggerichte, Fast Food, oder geräucherte Lebensmittel isst, fördert den Bluthochdruck.
Salz wird in der Industrie vermehrt als Geschmacksverstärker und zum haltbar machen eingesetzt. Daher ist Salz oft in Lebensmitteln versteckt, die gar nicht salzig schmecken.
„Wie kann man den salzigen Geschmack verstecken?“
Wenn sehr viel Salz in das Produkt gemischt wird, schmeckt es erst einmal unangenehm. Daher wird oft eine hohe Menge Zucker beigemengt. In anderen Fällen werden sehr viele Gewürze in das Produkt gemischt. Damit wird der salzige Geschmack fast unmerklich.

Die Ernährung bei Bluthochdruck sollte also salzarm und nahezu alkoholfrei sein. Geräucherte Lebensmittel, Fertiggerichte und Fast Food sollten nicht mehr auf den Tisch kommen.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (dge.de)empfiehlt eine vollwertige Mischkost damit die Ernährung bei Bluthochdruck hilft.
Frühstück bei BluthochdruckAls vollwertige Mischkost gilt hier:

  • Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag
  • Viele Gertreideprodukte und Kartoffeln
  • Täglich Milchprodukte
  • Ein oder zwei mal pro Woche Fisch
  • Wenige Fleisch, Wurst und Eier
  • Wenig Fett, Zucker und Salz
  • Viel trinken

Im Grunde sind all diese Punkte logisch und jeder kennt Sie. Aber wie oft wird mal schnell eine Pizza in den Ofen geschoben, weil man keine Lust hat zu kochen? Wenn Sie jedoch schon bei Bluthochdruck angekommen sind, sollten Sie sich die Fertiggerichte zwei Mal überlegen.
Entscheiden Sie selbst, was Ihnen wichtiger ist:
Möchten Sie lieber jeden Abend 10 Minuten Gemüse schneiden, um einen frischen Salat essen zu können oder sich eine Fertigmalzeit aufwärmen, die unter Anderem eine Ursache für Ihren Bluthochdruck ist?

Essen kann lecker, gesund und schnell zubereitet sein. Mit wenigen Zutaten und maximal 20 Minuten Zeit können Sie selber kochen, und wissen, dass die Salzmenge, in Ihrer Malzeit, nicht zu hoch ist.

Falls Sie weiteres interesse an gesunder Ernährung und Co. haben, schauen Sie sich noch weitere Berichte dieser Seite an.



Bilder von: freedigitalphotos.net | Autoren (von oben nach unten): rakratchada torsap, posterize, dusky

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